Rechtswissenschaftliche Fakultät

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    Neues Studienangebot Erste Juristische Prüfung ab Wintersemester 2016/2017

    Die „Befähigung zum Richteramt“ ist eine wesentliche Voraussetzung, um als Berufsrichter/in, Staatsanwalt/Staatsanwältin oder Rechtsanwalt/ Rechtsanwältin tätig werden zu können. Der Weg hierzu führt über die Erste Juristische Prüfung (das „Erste Staatsexamen“). Juristische Bachelor- und Masterabschlüsse, wie sie seit über zehn Jahren an der FernUniversität in Hagen angeboten werden, verfolgen üblicherweise andere Abschlussziele und eröffnen regelmäßig nicht den Weg in die klassischen juristischen Berufsfelder. Mit dem Studium zur Ersten Juristischen Prüfung wird diese Lücke nun geschlossen. Die neue Abschlussoption steht neben dem Studiengang Bachelor of Laws, in dem die Rechtwissenschaftliche Fakultät mit großem Erfolg Juristen/Juristinnen mit wirtschaftsrechtlicher Ausrichtung ausbildet. Die Bestandteile, die diesem etablierten Angebot im Vergleich zu einem klassischen Jurastudium fehlen, vermittelt nun der neue Fernstudiengang „Erste Juristische Prüfung“ (EJP), der mit dem Bachelor of Laws verzahnt ist. Mit dem Hagener Modell bietet die FernUniversität als einzige Universität in Deutschland Studierenden die Möglichkeit, den universitären Teil der Ersten Juristischen Prüfung im Wege des Fernstudiums abzulegen und die Zulassung zum staatlichen Pflichtfachteil zu erlangen.

    Damit wird das Angebot, das die Rechtswissenschaftliche Fakultät mit ihren ausdrücklich wirtschaftsrechtlich ausgerichteten Bachelor- und Masterstudiengängen besitzt, um eine weitere Abschlussoption ergänzt. Den Studierenden wird also das gesamte Spektrum der juristischen Berufe in Deutschland und damit europaweit eröffnet.

    Das Studienangebot EJP startet zum Wintersemester 2016/2017. Die Einschreibung ist ab dem 1. Juni möglich.

    Weitere Informationen zum Studienangebot finden Sie im Studiengangsportal und in unseren FAQ.


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    Prof. Dr. Gabriele Zwiehoff zur neuen Dekanin gewählt

    Prof. Dr. Gabriele Zwiehoff, Arbeitsbereich Strafrecht und Strafprozessrecht, wurde in der 252. Fakultätsratssitzung am 12. Mai 2016 einstimmig zur neuen Dekanin der Rechtswissenschaftlichen Fakultät gewählt. Prof. Dr. Kerstin Tillmanns, Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Arbeitsrecht und Rechtsvergleichung, wurde einstimmig zur Prodekanin gewählt.


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    Hybridveranstaltungen im Wintersemester 2015/2016

    Im Sommersemester bietet die Rechtswissenschaftliche Fakultät erneut zusätzliche Veranstaltungen für diejenigen Studierenden an, die in diesem Semester noch die Pflicht-AGen in den Modulen 55101, 55104 und 55107 absolvieren möchten:

    55101 BGB I: 22. und 23.1.16 jeweils von 10-17 Uhr (Leitung Herr Laitenberger)

    55104 Staats- und Verfassungsrecht: 5. und 6.2.16 jeweils von 10-17 Uhr (Leitung Herr Lucius-Thomas)

    55107 Strafrecht: 12. und 13.2.16 jeweils von 10-17 Uhr (Leitung Herr Lucius-Thomas)

    Für die verbindliche Anmeldung zu einer/mehreren Veranstaltung(-en) wenden Sie sich bitte an Martin von Hadel unter martin.vonhadel@fernuni-hagen.de. Die Teilnehmerzahl ist auf zehn Studierende pro Veranstaltung begrenzt.


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    European Summer Schools 2016 LL.B. und LL.M.

    In diesem Sommer wird die Rechtswissenschaftliche Fakultät der FernUniversität in Hagen gemeinsam mit der spanischen UNED und der niederländischen Open Universiteit Summer School Programme für Studierende der Studiengänge Bachelor und Master of Laws anbieten. Die jeweils einwöchigen Intensivveranstaltungen in Berlin sind Wahlmodule in den Studiengängen Bachelor of Laws und Master of Laws.

    Studierende profitieren von einer Förderung über das ERASMUS+ Programm der Europäischen Union. Infos zu den Programmen, Kosten, Terminen und zum Bewerbungsverfahren finden Sie in der aktuellen Hagener Depesche. Bewerbungen sind bis zum 5. Februar möglich.


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    2. ELSA Moot Court - Mündliche Verhandlungen in Hagen

    Die Rechtswissenschaftliche Fakultät veranstaltet in diesem Semester gemeinsam mit der weltgrößten Jurastudierendenvereinigung ELSA und dem Landgericht Hagen erneut einen Moot Court.

    Am Montag, dem 14.12.15, finden ab 9.00 Uhr die mündlichen Verhandlungen statt. Als Richter werden Prof. Dr. Ulrich Wackerbarth, Prof. Dr. Sebastian Kubis, LL.M. (Illinois) und Richter des Landgerichts Hagen fungieren.

    Interessenten sind herzlich eingeladen, als Zuschauer an den Moot-Court-Verhandlungen teilzunehmen!

    Datum: 14.12.2015
    Ort: Landgericht Hagen, Heinitzstr. 42, 58097 Hagen
    Start: 9.00 Uhr Begrüßung durch den Präsidenten des LG in Saal 247, ab 9.30 Uhr Verhandlungen in den Sälen 247 und 356,
    gegen 15.00 Uhr „Finalverhandlung“ zwischen den beiden besten Teams im großen Schwurgerichtssaal (201).


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    25 Jahre Japanisches Recht an der FernUniversität in Hagen

    Aus Anlass des 25-jährigen Bestehens des Studien- und Forschungsschwerpunktes Japanisches Recht an der FernUniversität in Hagen veranstaltet das Institut für Japanisches Recht in Zusammenarbeit mit der Doshisha University Law School und mit Unterstützung der Robert-Bosch-Stiftung am 21. November 2015 in Kyoto ein rechtsvergleichendes Symposium zum Thema „Allgemeine Rechtsbegriffe und Gesetzgebung als Ausdruck der Rechtskultur in Europa und Asien". Das Symposium findet im Rahmen des ebenfalls vom Institut für Japanisches Recht vom 16. bis 28.11. in Kyoto organisierten Intensivkurses zum Japanischen Recht statt. Details zum Symposium und zum Intensivkurs finden Sie hier.


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    „Die Grenze als Wesen und Wirkung des Rechts“

    Die Funktion des Rechts ist es, Grenzen zu ziehen und zu wahren: Grenzen zwischen den Individuen, zwischen diesen und dem Staat, zwischen den Staaten. Grenzen sind ambivalent. Sie schließen ein und schließen aus. Sie hegen nach innen, und sie schützen nach außen, aber sie engen auch ein und wehren ab. Sie können Freiheit wie Unfreiheit erzeugen. Der rechtlichen Grenzen bedarf es, wo widersprüchliche Interessen aufeinanderstoßen, wo das Begehren sich an der Knappheit der Güter bricht und auf die Enge des Raumes stößt, wo Streit droht und Enttäuschung möglich ist. Es gibt keine grenzenlosen subjektiven (Grund-)Rechte, weil die rechtliche Freiheit des einen dort endet, wo die rechtliche Freiheit des anderen beginnt. Das Recht stößt seinerseits auf Grenzen. Es bildet nur eine Teilordnung des gesellschaftlichen Lebens, und es überhöbe sich, wollte es die Totalität des Lebens erfassen.

    Wann: Dienstag, 15. Dezember 2015, 17 Uhr s.t.

    Wo: FernUniversität, KSW, Raum 1-3

    Referent: Prof. Dr. Dres. H.c. Josef Isensee, Bonn

    Einführende Worte bzw. Moderation: Prof. Andreas Haratsch, FernUniversität in Hagen


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    „Die Zukunft Europas“: Verleihung des Dimitris-Tsatsos-Preises, Vortrag und Podiumsdiskussion

    Der spanische Minister für Bildung, Kultur und Sport Prof. Dr. Iñigo Méndez de Vigo y Montojo erhält in diesem Jahr den Dimitris-Tsatsos-Preis. Verliehen wird ihm der Preis für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Europäischen Verfassungswissenschaften.

    Nach der Verleihung des Dimitris-Tsatsos-Preises hält Prof. Dr. Íñigo Méndez de Vigo y Montojo den Vortrag „Die Zukunft Europas“. Es folgt eine Podiumsdiskussion zum Thema: „Die Bedeutung der Griechenlandkrise für die EU“. Moderator ist Prof. Dr. Andreas Haratsch, Mitglied des Vorstandes und stellvertretender Direktor des Dimitris-Tsatsos-Instituts für Europäische Verfassungswissenschaften (DTIEV) der FernUniversität und Inhaber des Lehrstuhls für Deutsches und Europäisches Verfassungs- und Verwaltungsrecht sowie Völkerrecht.

    Ausführliche Informationen: http://www.fernuni-hagen.de/dtiev/

    Wann: 20.10.2015 um 14:00 Uhr
    Wo: FernUniversität, TGZ-Gebäude, Raum Ellipse, Universitätsstr. 11, 58097 Hagen
    Referent: Prof. Dr. Iñigo Méndez de Vigo y Montojo, spanischer Minister für Bildung, Kultur und Sport


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    Vorlesung zum Modul 55106 - BGB II/2 (Besonderes Schuldrecht) in München

    Auch im Wintersemester 2015/16 bietet Herr Prof. Dr. Bergmann das Modul BGB II/2 – Besonderes Schuldrecht – als hybride Vorlesung an.

    Der Präsenzteil der Vorlesung findet jeweils freitags von 16:45 bis 20:00 Uhr im HS 0534 in der TU München statt. Studierende, die im Einzugsbereich Münchens wohnen, sind herzlich eingeladen, an dem Präsenzteil vor Ort teilzunehmen. Alle weiteren Studierenden können die Vorlesung über Ihren virtuellen Studienplatz als Video abrufen. Weitere Informationen des Lehrstuhls finden Sie hier.


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    PD Dr. Martin Asholt erhält Ruf der Universität Passau

    PD Dr. Martin Asholt ist auf den Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht, Wirtschaftsstrafrecht und Rechtsphilosophie an der Juristischen Fakultät der Universität Passau berufen worden. Er tritt die Stelle zum 1. Oktober 2015 an. Martin Asholt studierte Rechtswissenschaften in Bochum und Münster. Das Erste Juristische Staatsexamen legte er am JPA Hamm im Jahr 2002 ab, ab 2004 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der FernUniversität am Lehrstuhl von Prof. Dr. Dr. Thomas Vormbaum beschäftigt. Die Promotion folgte im Jahr 2006 mit einer Arbeit zum Straßenverkehrsstrafrecht. Nach dem Referendariat und dem Zweiten Staatsexamen im Jahr 2008 erhielt Dr. Martin Asholt ein Forschungsstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft für sein Habilitationsprojekt. Der Titel seiner Habilitationsschrift lautet „Verjährung im Strafrecht. Zu den theoretischen, historischen und dogmatischen Grundlagen des Verhältnisses von Bestrafung und Zeit in §§ 78 ff. StGB.“ Mit der erfolgreichen Habilitation bei Prof. Dr. Dr. Thomas Vormbaum wurde ihm die Lehrbefugnis für die Fächer Strafrecht, Strafverfahrensrecht, Strafrechtsgeschichte und Wirtschaftsstrafrecht verliehen.


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