Rechtswissenschaftliche Fakultät

Pflichtarbeitsgemeinschaften

Wichtige Änderung zum Wintersemester 2014/15

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Pflichtarbeitsgemeinschaften in den Modulen 55101, 55104 und 55107 als Zulassungsvoraussetzung für die Modulabschlussprüfungen

Seit dem Wintersemester 2014/2015 ist der Besuch von mentoriell-betreuten Arbeitsgemeinschaften in den Regional- und Studienzentren eine der Zulassungsvoraussetzungen, um in den Modulen 55101 (BGB I), 55104 (Staats- und Verfassungsrecht) und 55107 (Strafrecht) an den entsprechenden Modulabschlussprüfungen teilnehmen zu können.

Nachfolgend finden Sie eine Liste häufig gestellter Fragen (Frequently Asked Questions - FAQ) und eine Übersicht über die bundesweiten AG-Angebote in den Studien- und Regionalzentren.


Fragen & Antworten

Warum werden Pflichtarbeitsgemeinschaften im Studiengang LL.B. eingeführt?

Aus Sicht der Fakultät ist es notwendig, stärker als in der Vergangenheit juristische Arbeitstechniken, insbesondere im Bereich der Falllösungstechnik, zu vermitteln. Dabei sind Arbeitsgemeinschaften in Präsenz die geeignetste Form, um diese Kernkompetenz stärker in der Ausbildung zu verankern. Zugleich entspricht dies dem Blended-Learning-Ansatz, der einen Mix verschiedener Lehrformen anstrebt. Daneben ist es uns ein Anliegen, dass Studierende bereits früh im Studium Kontakte zu Mitstudierenden knüpfen; die Pflichtarbeitsgemeinschaften sind hier ein guter Ansatzpunkt.

Der Besuch von Arbeitsgemeinschaften ist ferner eine Zulassungsvoraussetzung zur ersten juristischen Prüfung. Die Fakultät plant die Einführung eines Studienganges EJP, der den Weg zur ersten juristischen Prüfung (dem ersten jur. „Staatsexamen“) ermöglichen soll. Die Einführung von Pflichtarbeitsgemeinschaften ist daher auch notwendig, um eine Kompatibilität der LL.B.-Studienstrukturen mit dem geplanten Studiengang EJP zu ermöglichen.

Ab wann gilt die Änderung?

Seit dem Wintersemester 2014/15 ist die Teilnahme an Pflichtarbeitsgemeinschaften in den Regional- und Studienzentrum eine Zulassungsvoraussetzung für die jeweilige Modulabschlussprüfung in den Modulen 55101, 55104 und 55107.

Wie viel Präsenzzeit ist erforderlich?

Sie müssen, um an der jeweiligen Modulabschlussprüfung teilnehmen zu können, mindestens 12 Stunden in den Regional- und Studienzentren in Präsenz besucht haben. Daneben können in den genannten Modulen noch weitere Zulassungsvoraussetzungen bestehen (z. B. Einsendeaufgaben). Studierende müssen also im Laufe ihres Studiums neben dem Rhetorik-Seminar in 55112 und dem Abschlussseminar in Hagen insgesamt drei Arbeitsgemeinschaften mit mindestens jeweils 12 Stunden absolvieren. Aus didaktischen Gründen ist es sinnvoll, die Anzahl von mindestens 12 Stunden innerhalb eines Mentoriats in einem Semester zu absolvieren. Es ist aber möglich, Stunden in verschiedenen Semestern zu „sammeln“.

Wie wird die Teilnahme nachgewiesen?

Am Ende jeder mentoriellen Veranstaltung wird die Anwesenheit durch den Mentor schriftlich auf einem Erfassungsbogen bestätigt. Wenn Sie die erforderliche Anzahl an Stunden (12) absolviert haben, erhalten Sie vom Regional- oder Studienzentrum einen Stempel und können das Formular an das Prüfungsamt der Fakultät senden. Daneben müssen Sie sich auch wie gewohnt für die jeweilige Abschlussprüfung anmelden. Nach dem Ende der Anmeldephase kontrolliert das Prüfungsamt, ob die notwendige Teilnahme an den Pflicht-AGs vorliegt.

Welche Möglichkeiten existieren, wenn Sie nicht in der Lage sind, an den Präsenzveranstaltungen in den Regionalzentren teilzunehmen?

Sofern zwingende Gründe vorliegen, die es Ihnen unmöglich machen an den Präsenzveranstaltungen in ihrem Studien- oder Regionalzentrum teilzunehmen, besteht die Möglichkeit, die erforderliche Stundenanzahl im Rahmen von hybriden Präsenzveranstaltungen zu absolvieren. Diese Veranstaltungen werden in Hagen stattfinden. Für Studierende, die sich länger oder dauerhaft im Ausland aufhalten und Menschen mit Beeinträchtigungen, wird eine Online-Teilnahme an diesen Veranstaltungen möglich sein.

Über die Zulassung zur hybriden Veranstaltung entscheidet das Prüfungsamt.

Ihr begründeter schriftlicher Antrag ist in der Zeit vom 01.04.2016 – 31.05.2016 an das Prüfungsamt Rechtswissenschaft zu richten.

Der Sonderfall muss nachgewiesen werden (z. B. Kopie des Behindertenausweises in Verbindung mit einem fachärztlichen Attest, Bescheinigung der Krankenkasse über chronische Erkrankung, amtsärztliches Attest, Nachweis über den dauerhaften Auslandsaufenthalt bei abweichender Semesteranschrift).

Die hybriden Veranstaltungen in den Modulen finden einmal pro Semester – meist ein bis zwei Monate vor der Klausur – statt. Die Termine finden Sie zeitnah an dieser Stelle:

Ist eine Teilnahme an den Pflichtpräsenzveranstaltungen auch erforderlich, wenn Sie lediglich die Abschlussprüfung in den Modulen 55101, 55104 und 55107 wiederholen müssen?

Nein, sofern Sie lediglich die Abschlussprüfung in einem der Module wiederholen müssen, ist eine Teilnahme an den Arbeitsgemeinschaften nicht mehr notwendig, aber sicherlich empfehlenswert.

Ist eine Teilnahme an den Pflichtpräsenzveranstaltungen auch erforderlich, wenn Sie bereits die Zulassung zur Modulabschlussprüfung bis zum WS 2014/2015 erlangt haben, aber noch nicht an einer Abschlussprüfung teilgenommen haben?

Es bleibt bei dem Grundsatz, dass einmal erlangte Zulassungsvoraussetzungen zur Abschlussprüfung erhalten bleiben. Falls Sie im SS 2014 oder in einem früheren Semester bereits die erforderliche Anzahl an Einsendearbeiten (55101, 55107) oder die Hausarbeit (55104) bestanden haben, ist eine Teilnahme an den Pflicht-AGs nicht mehr erforderlich.

Ihnen wurden die Module 55101/55104/55107 angerechnet, müssen Sie noch an den Pflicht-AGs teilnehmen?

Wenn Ihnen die Module angerechnet wurden, ist eine Teilnahme an den Arbeitsgemeinschaften nicht mehr erforderlich. Falls Sie später den Studiengang EJP absolvieren möchten, ist es empfehlenswert, dennoch an den Arbeitsgemeinschaften teilzunehmen.

AG-Angebote in den Studien- und Regionalzentren

Modul 55101 Bürgerliches Recht I

Modul 55104 Staats- und Verfassungsrecht

Modul 55107 Strafrecht

FernUni-Logo FernUniversität in Hagen, Rechtswissenschaftliche Fakultät, 58084 Hagen, Tel.: +49 2331 987-2415, E-Mail: rewi@fernuni-hagen.de