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Stefan Ramsauer

Dank seines FernUni-Abschlusses arbeitet er als Softwareentwickler bei Google

Stefan Ramsauer

Wer heutzutage schnell etwas wissen möchte, „googelt“ mal eben. Für Stefan Ramsauer ist Google jedoch mehr als nur eine Suchmaschine. Das US-Unternehmen ist seit einigen Monaten sein neuer Arbeitgeber. „Ohne meinen FernUni-Abschluss hätte das nie geklappt. Es hat großen Eindruck gemacht, dass ich parallel studiert und gearbeitet habe“, freut sich der gebürtige Bayer. Im Jahr 2010 hat er an der FernUniversität in Hagen den Masterstudiengang Informatik abgeschlossen.

Zuvor hatte Ramsauer an der Fachhochschule in Regensburg bereits Elektrotechnik studiert und mehrere Jahre als Softwareentwickler bei einem Maschinenbauunternehmen gearbeitet. „Im Jahr 2008 habe ich mich dann entschieden, dass ich zusätzliche Informatikkenntnisse haben möchte.“ Auf der Suche nach dem passenden Anbieter fiel seine Wahl schnell auf die Hagener Hochschule: „Das ist die einzige staatliche Fernuniversität. Hier bekommt man kostengünstig eine fundierte Ausbildung.“

Trotz des Vollzeitjobs hat Ramsauer für sein Studium gerade einmal zwei Jahre gebraucht. „Ich konnte die Kurse wählen, die mich wirklich interessiert haben“, erklärt er seinen Erfolg. Gelernt hat er hauptsächlich im Bus auf dem Weg zur Arbeit. Die Materialien waren immer dabei. „Ich konnte 80 Prozent meines Studiums am Laptop machen.“ Und auch für die meisten seiner Prüfungen gab es eine unkomplizierte Lösung: „Ich habe sie als Videoprüfungen im Studienzentrum München gemacht.“

Familie Ramsauer ...und lebt mit seiner Familie in Kalifornien.

Auslandssemester in San Diego

Als der Regensburger im Jahr 2009 mit seinem Studium bereits so gut wie fertig war, bot sich für ihn dann über das von der EU und dem US-amerikanischen Bildungsministerium geförderte transatlantische Projekt „International Cooperation in Ambient Computing Education” eine ideale Gelegenheit: „Ich konnte für sechs Monate nach Amerika und habe an der San Diego State University meine Masterarbeit geschrieben.“ Unterstützt wurde er dabei von Prof. Dr.-Ing. Bernd Krämer, Lehrgebiet Datenverarbeitungstechnik an der FernUniversität.

Für Ramsauer kam der Zeitpunkt des Auslandsaufenthalts genau richtig: „Nach der Geburt unseres zweiten Kindes war ich gerade in Elternzeit. Meine Frau und ich hatten schon mehrfach darüber nachgedacht in Kalifornien zu leben.“ Während der Zeit in San Diego wuchs bei den Ramsauers dann der Wunsch dauerhaft im Ausland zu bleiben. Daraus wurde aber zunächst nichts. Der Informatiker hatte sich zwar bei mehreren Firmen beworben, aufgrund der Weltwirtschaftskrise aber keine passende Stelle gefunden. Anfang 2011 kam dann vollkommen unverhofft doch noch eine Reaktion auf eine seiner Bewerbungen. „Google hat nachgefragt, ob ich immer noch Interesse habe.“ Nach mehreren Telefoninterviews und einem Vorstellungsgespräch vor Ort war die Sache dann klar. „Ich habe ein super Angebot bekommen und zugesagt.“ Jetzt lebt der 36-Jährige mit seiner Familie in Kalifornien und arbeitet als Softwareentwickler in der Zentrale in Mountain View. „Mal sehen, wie lange wir bleiben wollen bzw. können, unser aktuelles Arbeitsvisum ist auf drei Jahre begrenzt, kann jedoch verlängert werden. Es gefällt uns hier richtig gut.“

Carina Grewe | 17.02.2012
FernUni-Logo FernUniversität in Hagen, 58084 Hagen, Telefon: +49 2331 987-01, E-Mail: fernuni@fernuni-hagen.de